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Entwicklung

Hüftgelenkersatz hat bereits heute einen hohen Standard. Die Unternehmen forschen an neuen Lösungen mit dem Ziel, die Lebensdauer der künstlichen Gelenke immer weiter zu verlängern.

Weiterentwicklungen im Bereich orthopädischer Implantate sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Medizinprodukteherstellern. Bei der Produktentwicklung arbeiten Ingenieure der Herstellerfirmen mit Chirurgen zusammen, diskutieren klinische Erfahrungen und ermitteln die klinischen Anforderungen an das neue Produkt.

Jedes Jahr prüft die Abteilung Forschung und Entwicklung bei Zimmer mehrere 100 Ideen. Im Durchschnitt wird nur eine dieser vielen Ideen als neues Produkt auf den Markt gebracht.  Die Entwicklungszeit kann bis zu 5 Jahren betragen.

Vorabversionen von Implantaten (Prototypen) werden strengen Labortests unterzogen und dort auf Materialverschleiß und Belastbarkeit getestet. Die Mehrzahl der Untersuchungen erfolgt in Übereinstimmung mit den Richtlinien der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und ggf. der landesspezifischer Normierungsorganisationen, auf die sich die Hersteller und die Zulassungsbehörden verständigt haben.

Bei diesen Labortests werden Implantate u. a. in so genannten Simulatoren getestet, häufig in über mehrere Millionen von Testzyklen. Das künstliche System wird dabei den gleichen Belastungen ausgesetzt, wie es auch im Körper der Fall wäre. 10 Millionen Testzyklen entsprechend dabei etwa 5 Jahren Standzeit im Körper[i].



[i] Zimmer Daten