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Medizinische Fachgesellschaft fordert sachliche Diskussion zu Metall-auf-Metall-Endoprothesen

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) fordert im Zusammenhang mit der aktuell in der Öffentlichkeit und den Medien geführten Diskussion um Metall-auf-Metall-Hüftprothesen eine sachliche Diskussion, um einer Verunsicherung von Patienten zu vermeiden.

Die DGOOC erklärte in einer Stellungnahme, dass der Hüftgelenkverschleiß durch eine Endoprothese heute so erfolgreich behandelt werden könne, dass der künstliche Hüftgelenkersatz als die „Operation des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet werden könne. Mit der stetigen Einführung neuer Technologien gäbe es allerdings immer wieder Prothesen, die die hohen Ansprüche an die dauerhafte Haltbarkeit nicht befriedigen könnten. Metall-auf-Metall-Prothesen würden aber schon seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Ein vermehrter Abrieb sei bislang vor allem bei den sogenannten Metall-auf-Metall Großkopf-Prothesen gefunden worden. Der Anteil der mit dieser Hüfte versorgten Patienten in Deutschland sei mit 5 % niedrig. Bei Beschwerden im Bereich des operierten Hüftgelenks sollte ein Patient seinen betreuenden Orthopäden oder die Klink aufzusuchen.

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